Das Lösen und Auskristallisieren von Salzen

Eine wässrige Kochsalzlösung NaCl(aq = aquatisiert)

Das Kochsalz löst sich in Wasser auf, was für Salze im allgemeinen typisch ist. Die polaren Wassermoleküle "umhüllen" (hydratisieren) die Gitterbausteine, die negativen geladenen Anionen und positiv geladenen Kationen. Die elektrostatischen Anziehungskräfte zwischen den Kationen und Anionen werden durch die Umhüllung - die Hydrathülle - abgeschirmt. Dadurch gehen die Ionen in Lösung, d.h. sie sind im Wasser frei beweglich, hydratisiert.
Betrachte wie die Ionen aus dem Gitter herausgelöst und hydratisiert werden!
Nach der Animation das Na+(aq) - hydratisierte Natriumion in 3D 
im neuen Browserfenster betrachten! 
(dort... rechte Maus --> Menü--> Display ---> Spacefill---> Van der Waals Radii; Objekt mit li. Maus drehen etc. ...) ( zurück mit <ZURÜCK>)

salz_aq.gif (8453 Byte)
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NaCl(s = solid, fest)   ---> Na+(aq)   +  Cl-(aq)


Chloridnachweis mit Silbernitratlösung

Betrachte wie die hydratisierten Ionen,  Ag+ und  Cl-, ihre Hydrathülle "verlieren", und dann die  gegensätzlich geladenen Ionen (Ag+ - Kationen und Cl-  Anionen) sich elektrostatisch anziehen und das Silberchloridgitter bilden.
Nach der "Animation" hydratisierte Chloridionen in 3D im neuen Fenster betrachten! 
(
dort... rechte Maus --> Menü--> Display ---> Spacefill...) 
( zurück mit <ZURÜCK>)



agcl_s.gif (9457 Byte)
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(IONEN-, FÄLLUNGSGLEICHUNG) Formelsprache: 
Na+(aq) +  Cl-(aq) +  Ag+(aq) +  NO3-(aq)   -----> *AgCl(s) +  NO3-(aq) +    Na+(aq)

In der vereinfachten Darstellung werden nur die "reagierenden Ionen" beschrieben:
Cl-(aq) +  Ag+(aq)  --->  *AgCl(s)  
*
Das schwerlösliche Salz Silberchlorid (AgCl) fällt aus.


Formuliere die entsprechenden Fällungsgleichungen für folgende Beispiele:

1. Aus einer wässrigen Bariumhydroxidlösung (OH- Hydroxidion) fällt nach Zugabe einer Kaliumchromatlösung  (CrO42- Chromation) der gelbe Niederschlag an Bariumchromat aus.
2. Aus einer Kupfer(II)sulfatlösung (SO42- Sulfation) fällt bei Zugabe von verdünnter Natronlauge das hellblaue, flockige Kupfer(II)hydroxid aus.
3.
Aus einer Eisen(III)chloridlösung fällt bei Zugabe von verdünnter Natronlauge das rotbraune Eisen(III)hydroxid aus.
Erst schriftlich lösen, dann hier (zurück mit <ZURÜCK>) klicken!


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©A. Engelmann